Wann wird aus Schmerz nun Spaß?

Es ist wohl gelegentlich ein Problem, das Ziel bereits zu kennen, weil man schon mal dort war. Nur musste ich damals nicht den Weg gehen, der mir jetzt bevorsteht.

Ich war als Kind recht aktiv, spielte im Garten, war Kicken, Schwimmen und Radfahren. Irgendwann kamen zum Schulsport noch Sportvereine hinzu (Handball, Fußball, Leichtathletik).

Joggen gehen war also eher eine entspannte, langsame Variante eines Langstreckenrennens oder diente als Warmlaufen vor einem Spiel.

Schnitt – 2017 fallen mir die 3 km am Stück nicht leicht. Ich muss mich dazu vorallem erstmal aufraffen und überwinden. Hinzukommt der leichte Muskelkater danach, den ich früher so nie hatte. Ich fahre regelmäßig sportlich Rad, aber Joggen will noch andere Muskelgruppen und eine andere Atmung.

„Irgendwann macht es Klick und man hat das erste Erfolgserlebnis und Spaß.“, behaupten Laufjunkies in Blogs und Podcasts. Andere sagen, das Überwinden endet: „NIE.“

Aber ich war doch schon mal dort, wo es keine Überwindung kostete und Spaß gemacht hat. Ich weiß also, dass es das gibt. Nur ist eben der Weg nun ein anderer.  Ich hab das Gleiche doch auf dem Rad, wo jede Tour inziwschen Spaß macht.

Und so werde ich wohl auch die nächste Runde Joggen angehen und mich dazu überwinden. Bis zum Spaß!

 

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2 Comments

  1. Joggen ist wirklich ein different kind of beast zum Radfahren. Ich kenne das erstens umgekehrt (auch mit viel Joggingausdauer und Joggingmuskeln haut man sich mit plötzlicher, ungewohnter Radfahranstrengung aus den Socken) und habe es zweitens beim Umstieg von Crosstrainer-als-Cardio zu Laufen-als-Cardio gemerkt. Klar, anderweitig aufgebaute Grundausdauer sorgt dafür, dass man sich die Gehpausen am Anfang schenken kann … aber Technik kommt nicht aus dem Nichts. Und ohne Technik gibt´s keinen Fortschritt was Zeit und „Komfort“ angeht.
    Ich empfehle das Buch „88 Dinge, die ein Läufer wissen muss“. Ist als Ebook günstig und hat mir viele Aha-Momente beschert. 🙂

    1. Vielen Dank für den Buchtipp. In der Tat kann man sich die Gehpausen gut sparen. Vor Jahren als ich das erste Mal wieder versuchte zu Joggen ( mit knapp 20 kg mehr auf den Rippen als jetzt, ) lief ich eine Minute, spazierte eine Minute, liefe eine Minute und spazierte dann wieder eine. Half allerdings wenig. Demotivierte nur direkt.

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