After-Challenge-Body

Entgegen aller Prognosen böser Zungen ist das Gewicht direkt nach Erreichen des Ziels nicht direkt wieder in die Höhe geschnellt. Tatsächlich blieb es weiterhin bei den 20 Kilos weniger und demnächst purzelt dann schon Kilo Nummer 21.

Das Thema dieses Posts soll aber eigentlich ein anderes sein, nämlich: was hat sich eigentlich am Körper getan?

1. DER BAUCH

Das zentrale Element, an dem der männliche Körper gerne sehr schnell ansetzt, ist leider der Bauch. Entsprechend ist hier auch noch eine Menge zutun, um ans Ziel zu kommen. Es ist noch immer genug Polster übrig, falls ich in der Wildnis verschütt gehen sollte. Dennoch hat sich hier einiges getan. Hosen wünschen sich keinen Gürtel für besseren Halt, sie haben ihn dringend nötig. Der Bauch bleibt allerdings die Hauptbaustelle.

2. DIE FETTPOLSTER

24,5 % Körperfettanteil finden natürlich nicht nur am Bauch statt. Selbstverständlich sind auch die anderen “Problemzonen“ markant speckig. Die Oberschenkel zeugen neben den starken Radfahrermuskeln noch immer von einer Zeit der Adipositas. ABER eben alles eine Spur kleiner als zuvor. Alles unter dem Label “Leichter Moppel“ zu verorten statt unter “Schlimmes Übergewicht“.

3. DIE GESUNDHEIT

Egal wie schwer man ist, die Faulheit schleicht sich immer wieder ein. Entsprechend hat man zwar hier und da mehr Energie, doch bleibt die Gemütlichkeit. Insbesondere an heißen Tagen, ist es sogar ratsam für mich etwas kürzer zutreten. Der Kreislauf hat sich noch nicht daran gewöhnt nun in einem leichteren Körper zu arbeiten. Schwindelgefühl und Schweißausbrüche bleiben leider. Ein kleiner Sturz vor Tagen war ein klarer Warnschuss.

4. DER SPORT

Langsam aber sicher hat sich das Feeling bei Radfahren geändert. War es früher „der Elefant auf dem Gepäckträger, das Nilpferd am Steuer“ hat das jetzt schon viel mehr etwas mit sportlichem Trainieren zu tun und sich mit eigenen Ansprüchen und Marken messen. Ich stecke mir Ziele um mich herauszufordern, aber bemerke ebenso auf altgedienten Strecken eine Verbesserung. Wenn ich mich auf die 25-30 km Runde begebe, auf der mitten drin ein knackiger Berg ist, dann ist eben nach dem Berg noch Energie da, um auch danach noch Tempo zu geben.

Fazit:

Die Challenge hat den Grundstein gelegt und die Basis dafür geschaffen, nun auch wieder sportlich etwas mehr durchzustarten. Auf diesem Fundament kann man aufbauen, weiter Pfunde verlieren und vielleicht auch soweit im Training vorankommen, dass sich im dunklen, kalten Winter der Elan erhält und ein wetterfester Sport gefunden wird.

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