Chancen als Scheiterhaufen

Als Sozialwissenschaftler, der ich bin, mag ich das Prinzip von Stereotypen und Idealtypen. Nicht weil sie real sind, sondern als Modelle zu Reduktion von Komplexität gute Dienste leisten – und unter anderem im Bereich des Humor funktionieren.

Visitenkarten-Denke

Was also steht auf der Stereotypen-Visitenkarte des Aushilfsjedi? Zu allererst einmal exakt das: Aushilfsjedi; also ein Mensch, der das Scheitern mit Charme und Witz im Mühen für das Gute in der Welt kultiviert und pflegt.

Und dann steht da eine ganze Menge, was eben das Berufliche angeht. Daneben platziert sind private Dinge und Hobbys. Neuerdings ist da noch ein Label, dass mich als speziellen Typus Blogger auszeichnet: Abspeckblogger! Ich werde tatsächlich in einer Liste geführt, in der Netzschreiberlinge gesammelt werden, die beim Blick auf die Waage immer dann Freude empfinden, wenn es weniger ist als zuvor, da das davor ECHT VIEL war. Ich freue mich über solche Kategorien.

Dein Lieblingsblogger

Selbstverständlich steht auf der Visitenkarte auch noch „Lieblingsblogger“ – der sympathische adipöse Teilzeitradler mit der satirischen Vollzeitmacke und dem Politspleen. 😀

Und jetzt geht es wieder ans Leser aktivieren:

  1. Verrate mir, warum ausgerechnet ich dein Lieblingsblogger bin?
  2. Welcher Post aus 2016 war dein Liebster von mir?
  3. Wohin fährst du dieses Jahr in den Urlaub?
  4. Was ist deine Lieblingspastasauce?
  5. Pest oder Cholera?

 

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14 Comments

  1. Super Blog. Mir gefällt deine humoristische Darstellung von intelligenten Themen.
    1. Ich habe keinen Lieblings-Blogger aber wenn die Entscheidung dazu irgendwann mal gefällt werden muss, dann komm ich nochmal auf dich zu, junger Padawan.
    2. Der zweite.
    3. In Alderaan soll es zu dieser Jahreszeit schön sein.
    4. Curry
    5. Gesundheit

    Liebe Grüße

    1. Vielen Dank für die hilfreichen Informationen. Ich werde natürlich schauen, dass ich meine Qualität zukünftig mit Blick auf den zweiten Beitrag von 2016 optimieren werde 🙂 Darüberhinaus finde ich es immer wieder interessant wie oft man als langjähriger Jedi noch mit dem Begriff „Padawan“ konfrontiert wird (wahrscheinlich weil die Leute nicht wissen wie es weitergeht :P)

  2. Ich mag deine Art zu schreiben! So erfischend 🙂
    Kenn deinen Blog leider nicht so lange aber ich kann dir folgende Antworten geben:
    3. nach London und das wars, weil ich danach ins Ausland ziehe
    4. mit Gemüse
    5. gar nichts 😉
    Alles Liebe,
    Theresa | http://www.primetimechaos.com

  3. Hallo,
    1. Ich mag deinen Blog weil er erfrischend „anders“ ist als sämtliche 08/15 Blogs die sonst wie Pilze aus dem Boden schießen ;-).
    2. so lange kenne ich deinen Blog noch nicht …
    3. Italien, Dänemark, Österreich
    4. …ich bin flexibel 😉
    5. Leben, lieben, lachen

    Liebe Grüße und schönen Abend!
    Verena

    1. Huhu,
      danke für das hilfreiche Feedback 🙂 Zu Punkt 2 kann ich dich trösten. Mein Blog ist entgegen dem aktuellen Trend überall nur vergängliches zu posten, mit einem Archiv für 2016 ausgestattet. Das kann man also noch gut nachholen. 😛
      Zu Punkt 5: Meneschen Leben Tanzen Welt? 😀

  4. 1.ich mag Deine Art zu schreiben und deine Sicht auf das Leben
    2.Ich folge Dir erst seit diesem Jahr
    3. Pesto
    4. Fuerteventura
    5. Pest

    1. Huhu,
      danke für das hilfreiche Feedback 🙂
      Ich wäre natürlich an einem Rezept für die Pasta-Sauce „Fuerteventura“, die du bei Punkt 4. angegeben hast, interessiert, die kenn ich gar nicht.
      Zu Punkt 2 kann ich dich trösten. Mein Blog ist entgegen dem aktuellen Trend überall nur vergängliches zu posten mit einem Archiv für 2016 ausgestattet. Das kann man also noch gut nachholen. 😛
      Zu Punkt 3. wo liegt denn Pesto? Google Maps spukt mir da nach ewigem Suchen nur ein Restaurant in Russland aus, das absolut gar nichts mit Vladimir Putin zutun hat. 😀

      Ich persönlich würde Pesto ja lieber zur Pasta servieren (wobei das ja auch ne riesige Bandbreite offenlässt.) aber ich finde Menschen gut, die auch mal das Verrückte wagen.

  5. 1. Ich mag deinen Schreibstil und vorallem ist das hier einmal ein Blog der nicht 08-15 ist 🙂
    2. leider verfolge ich dich erst sein ein paar Wochen
    3. London und irgenwohin wo es Meer und Strand gibt 🙂
    4. puh, da hab ich keine konkrete Vorliebe ..:D
    5. nichts von beiden 😉
    Liebe Grüße,
    Fabian

    1. Huhu,
      danke für das hilfreiche Feedback 🙂
      Zu Punkt 3. Meer und Strand? Warum nicht Italien, da lässt sich dann auch an Punkt 4 vortrefflich arbeiten 🙂
      Zu Punkt 2 kann ich dich trösten. Mein Blog ist entgegen dem aktuellen Trend überall nur vergängliches zu posten mit einem Archiv für 2016 ausgestattet. Das kann man also noch gut nachholen. 😛

  6. Bevor ich auf deine Fragen eingehe: Ich bin überrascht. Ich glaube, du bist einer von sehr wenigen Menschen, der Labels und Schubladen mag. Ich persönlich finde Menschen zu komplex dafür, weil man so viele Facetten außer Acht lässt, die vielleicht im einen Moment nicht gewichtig erscheinen, jedoch trotzdem eine größere Rolle in der Persönlichkeit dieses Menschen spielen als gedacht. Sollte man Menschen wirklich in welcher Beziehung auch immer reduzieren? Also die Frage ist ernst gemeint.
    Nun zu deinen Fragen:
    1. Ich habe keinen Lieblingsblog. Hätte ich einen, wäre es mein eigener. Nicht weil ich ihn besser als alle anderen Blogs finde, sondern weil ich mich mit ihm am besten identifizieren kann. Logisch.
    2. Demut und Bescheidenheit sind gute Themen.
    3. Die habe ich nicht. Warum sollte man sich festlegen? Wie müssen sich dann die vielen anderen Saucen fühlen?
    4. Ich plane keinen Urlaub im Voraus – weder an der Arbeit noch privat. Wenn mir danach ist, sage ich meinem Chef Bescheid und fahre los.
    5. Schokolade
    Liebe Grüße
    Kat

    1. Reduktion von Komplexität bedeutet nicht, im sozialen Umgang das Gehirn auszuschalten. Im Gegenteil ist jeder Mensch als Individuum zu behandeln (was allerdings wenn du mal überlegt wie dann Werbung funktionieren soll, sich spannend gestaltet.)
      Interessant ist, dass du „Schubladen und Labels“ gleichsetzt. Während Schubladen etwas Abschließendes haben, sind Labels doch vielfälig verwendbar.
      Ich mag also „Labels“, hingegen keine „Schubladen“. Ich bin eben nicht Schublade „Blogger“, sondern viele Labels „Blogger, Online-Redakteur, Abspeckblogger, Sozial-Media-Manager UND Radfahrer“.

      Ich finde es übrigens interessant, dass es zwei Menschen gibt, die die Pasta und die Urlaubsfrage vertauscht haben. bei momentan 6 Kommentaren 😀

  7. Ein Hallo in die Schublade!
    1. Wegen Deines Charmes in jeder Situation.
    2. Das ist mir echt zu lange her.
    3. Ich war schon – in Südafrika.
    4. Gorgonzola.
    5. Love
    Viel zu späte Grüße von Nadine

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