Ungelegte Eier

“Worüber bloggst du denn?“

In über 13 Jahren, die ich nun inzwischen Texte ins Internet schreibe, wurde ich glaube ich kaum etwas häufiger gefragt. Dabei variierte die Antwort je nach Zeit und natürlich Adressat. Videospiele, Beziehungen und Paarungsverhalten, Essen, Politik, Studentendasein, die Jobsuche und natürlich die allgemeinen Alltagsbeobachtungen. Der aktuelle Schwerpunkt (gnihihi) liegt augenscheinlich in der Gewichtsverlust-Frage, mit der ich noch gut ein paar Monate zu kämpfen habe.

Denken wir die Sache aber mal positiv weiter und das Thema erledigt sich mit Erfolg, während zugleich das Thema Jobsuche nicht erneut aufbricht. Dann stellt sich in der Tat die Frage: “Quo vadis?“ Und weil man über ungelegte Eier nicht gackert aber herrlich spekulieren kann, hier mal ein paar Ideen:

1. Das Leben als Fashion-Victim

Ernsthaft, das will keiner! Ich werde demnächst mal meine modische Grundodee verbloggen. Wer mich jedoch persönlich kennt, weiß dass ich sogar an dieser einfachen  Aufgabe gescheitert bin.

2. Das Leben als Produkttester

Mal davon abgesehen, dass ich als Werbetexter für ettliche unterschiedliche Marken Texte schreibe, die teils in Konkurrenz zueinander stehen, wäre es meinem Chef wenig Recht, wenn ich noch auf eigene Kasse über andere Produkte positives schreibe.

3. Das Leben als Podcaster

Im Anschluss starte ich dann einen Podcast in dem ich vom Bloggen erzähle.

4. Das Leben mit Essen

Gerade eben erst abgenommen zu haben, ist sicher die beste Basis dann übers Essen zu schreiben. Als Food-Blogger könnte ich dann sicher mit meiner immensen Reichweite auch mal eine Einladung in 12 Monaten abgreifen. Die 10 besten Spätzle-Rezepte schreibe ich natürlich als echter Schwabe blind.

5. Das Leben als Reisender

Während ich diese Zeilen schreibe, pfeife ich mit über 200 km/h durch die Republik, bzw. errreiche eben Frankfurt, die Stadt deren Wiederaufbau man sich nach dem Krieg echt hätte sparen können. Inzwischen kann man im Zug ja tatsächlich sogar ins Wlan. Es hat schon etwas, unterwegs zu sein. Doch bezweifel ich, dass mich Firmen fürs Reisen und darüber schreiben bezahlen, wenn ich mich schon bei Frankfurt bemühen muss, etwas positives über den Drogensumpf am Main zu schreiben. Von der Frankfurter Tabelle zu Frankfurter Tablette ist nur ein kleiner Weg.

Was soll nur aus mir werden? “Das Leben als ???“ eure Ideen?

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7 Comments

      1. Ich bitte dich: Blicke von außen auf das Menschengeschlecht sind immer lustig. Wie man ein Lama wird, weiß ich allerdings auch nicht. Ich vermute, man muss sein Bewusstsein erweitern. 😉

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