Langsam

Die letzte Woche hat gezeigt, dass ich pro Woche sogar 2,5 kg runterbekommen kann. Früher hätte ich mir Sorgen gemacht, dass das vielleicht ungesund wäre. In einer Unterhaltung, sagte jemand genau das sogar: „Es ist besser, das langsam zu machen, weil nachhaltiger!“

Wissenschaftlich belegt ist allerdings, dass Menschen, die zügiger abgenommen haben, später auch weniger Probleme hatten, ihr Gewicht zu halten.

„Dir fehlen doch aber dann Nährstoffe, Vitamine und Eiweiß!“

Genau aus diesem Grund ergänze ich meine Ernährung mit Vitamintabletten direkt morgens, esse zum Frühstück Haferflocken mit Obst, versuche mich Mittags an leichter Kost mit Eiweiß, nehme als Nachmittagssnack einen Apfel zur Hand und knabber Abends Rohkost oder dünste mit Geflügel oder Fisch mit Gemüse.

Die langsame Methode hat mich vor vielen Jahren mal auf 15 kg weniger gebracht, sorgte jedoch dafür, daß jeder Exzesse auch sofort reinhaute und sehr langsam wieder ausgegliechen werden musste. Mit der schnellen Methode kann ich den 1500 kcal Überschuß durch einen Brunach oder sowas, durch zwei 1000 kcal Defizittage oder einen 2000 kcal Defizittag ausgleichen.

In einer Podcast-Folge (soon to come) sagte ich ja bereits, dass ich das Buch von Nadja Hermann alias erzählmirnix gelesen habe, was mich während ich bereits abnahm nun doppelt motivierte und den Kopf zurechtrückte. In ihrem „Fettlogik“-Blog gibt es einen schönen Beitrag zum Thema „Langsamundgesund“.

Eine Frage, die ich mir noch stelle bezüglich der Zahlen ist, ob ich die absoluten Zahlen kommunizieren soll, oder weiter nur bei der reinen Verhältniszahl bleibe – also xy kg abgenommen vom Start aus.

P.S.: Das Beitragsbild zeigt übrigens die traurige Realität, für alle die mal irgendwann gesagt haben „Ach du bist doch nicht dick.“

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3 Comments

  1. Statt der absoluten Zahlen gibt es ja auch die Möglichkeit des BMIs, was auch eine gewisse Aussagekraft hat, ohne gleich „xy Kilos“ zu bedeuten…

    1. Das ist ne gute Idee. Wobei der BMI eben in jeweiligen Kilos pro Punkt umgerechnet unterschiedlich ist. Aber es hilft wohl auch sich zu orientieren.

  2. Nährstoffe zu supplementieren ist während der Abnahme mit hohem Defizit eine gute Idee. Magnesium, Zink, Vitamin D, Omega 3 (falls man stark „low fat“ fährt und/oder Vegetarier ist) plus eine MuVi und man ist besser dran als 90% der Leute, die nicht abnehmen.
    Und bei 1200 Kalorien am Tag (nicht Defizit, sondern Gesamtmenge) trotzdem über hundert Gramm Eiweiß zu sich zu nehmen und damit jedem Muskelabbau vorzubeugen ist mit tollen Dingen wie Magerquark, Skyr, Tofu, Hülsenfrüchten und im Omnivorenfall Hühnchen gar kein Problem.

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