Die Vermessung des Selbst mit dem Elefanten auf dem Gepäckträger

Ich trage ein Fitnessarmband. Inwiefern den Zahlen, die es produziert, ernsthaft zu trauen ist, weiß ich nicht. Für eine leichte Orientierung sollte es jedoch reichen.

Ich saß gestern wieder auf dem Rad zu einer Tour am Samstagvormittag. Eine Strecke, die ich schon mehrmals gefahren war, also durchaus ein Maßstab für Leistung. Und die Vergleichbarkeit zeigte sich: Der Elefant auf dem Gepäckträger machte sich irgendwann  bemerkbar, denn die Beine wurden schwer und schwerer. Es ist also noch sehr viel Luft nach oben; es war gerade mal eine „kleine“ Trainingseinheit, verglichen mit dem was noch kommen soll dieses Jahr.

Zurück zum Fitnessarmband. Das zeigte für den ganzen Tag gestern nun schlappe 4500 kcal an. Wenn ich bedenke, wie ich da so wie ein Marienkäfer auf meinem Fahrrad pumpte, um die letzten Kilometer hinter mich zu bringen, will ich gar nicht an meinen Puls denken. Und der ist ja mehr oder minder Anhaltspunkt für das, was der Tracker an Kalorien berechnet.

Das Resultat nach drei Wochen: Vier Kilo weniger auf der Waage. Macht mir das Sorgen? Ja! Denn es wirkt fast übereifrig und setzt wiederum eine Marke dessen, was „machbar“ ist. Wenn nun also die Woche kommt in der kein Kilo oder nur ein Halbes purzeln ….

Nächste Woche sollte ich vielleicht mal etwas zum Thema Essen schreiben. 🙂

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