Weil ichs gut mit euch meine!

Ich werde regelmäßig als Zahnarztfrau gefragt, wie man denn das Ziehen in den Knien wegbekommt.
Meist wache ich dann schweißgebadet auf, drehe mich um, schlafe wieder ein und träume irgend etwas sexuelles. Das schlechte Gewissen, völlig ratlose Menschen mit ihren Leiden im vorherigen Traum zurückgelassen zu haben, plagte mich nur am Anfang.

Nur die Harten kommen in den Garten. Und wer sich wagt, in meinen Träumen mit zuspielen, ist selbst schuld. Es ist doch jedermanns Freiheit, aber eben auch eigene Verantwortung, in wessen Träume er sich einmischt.

Freilich sei gesagt, dass ich – als Social-Media- und Text-Söldner in der Realität – weder in der einen, noch der anderen Welt, auf die Schnelle eine Lösung für das Knie-Problem parat habe.

Sollte sich nun jemand an Traumdeutung versuchen wollen, so kann ich nur dazu einladen, sich über anderer Leute Probleme den Kopf zu zerbrechen. Doch soll nicht unerwähnt bleiben, dass der Autor so einen Firlefanz und Kokolores allenfalls amüsant, teils jedoch sehr albern findet.

Exorbitante Hoffnungen darauf, ernst genommen zu werden mit Oneirologie, sollten also gar erst aufkeimen. Ich befürchte in der Tat, auch bei dieser Genese wenig hilfreich zu sein.

Soll am Ende nur niemand sagen, ich hätte es nicht davor gesagt.

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